Schichtenwelt
Vor 120 Jahren erschienen die Türme.
Schlanke, unendlich hohe Gebilde aus schwarzer, spiegelnder Materie, die jedes Licht verschlucken.
Seitdem ist die Welt ruhig. Stabil. Harmonisch.
Zumindest sagt man das.
Die Menschheit erinnert sich kaum noch an die Zeit davor – an Lärm, an Extreme, an offene Emotionen.
Offiziell brachten die Türme den Frieden.
Inoffiziell heißt es, der Widerstand habe nur Tage gedauert.
Heute funktioniert die Welt.
Menschen reagieren angepasst, Konflikte verschwinden, Fragen werden selten.
Und wer doch auffällt, kommt verändert zurück.
Schichtenwelt erzählt von einer Zukunft, die sich anfühlt wie Watte im Kopf –
und von jenen, die beginnen, wieder klar zu sehen.
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