
Es gibt Dinge, die wir heute nicht mehr tun.
Nicht, weil sie grundsätzlich falsch wären.
Sondern weil sie für uns nicht mehr funktionieren.
Wir machen keine Projekte mehr „nebenbei“.
Wenn etwas unsere volle Aufmerksamkeit braucht, bekommt es sie – oder wir lassen es.
Wir versprechen keine Termine, nur um Erwartungen zu bedienen.
Ein Buch ist fertig, wenn es fertig ist.
Nicht, wenn ein Kalender es verlangt.
Wir starten keine Reihen mehr ohne klares Fundament.
Idee, Ziel, Umfang, Verantwortung – alles muss vorher stehen.
Improvisation ist kein Konzept.
Wir veröffentlichen nichts mehr, nur weil es technisch möglich wäre.
Verfügbarkeit ersetzt keine Entscheidung.
Und wir erklären uns weniger.
Nicht jede Verzögerung braucht eine Rechtfertigung.
Nicht jede Entscheidung eine öffentliche Debatte.
Diese Klarheit hat ihren Preis.
Weniger Tempo.
Weniger Output.
Manchmal auch weniger Zustimmung.
Aber sie gibt uns etwas zurück:
Ruhe.
Fokus.
Und die Gewissheit, hinter dem zu stehen, was wir tun.
Nicht alles, was wir lassen, fehlt uns.
Manches hat uns erst frei gemacht.